Am 1. August 2018 wurde aufs neue Ebola in der Demokratischen Republik Kongo festgestellt. Dieses Mal befindet sich der Ausbruch im Nordosten, nämlich in Nord-Kivu und Ituri. Dieses Gebiet grenzt an Ruanda und Uganda. Das Ministerium für Volksgesundheit der Demokratischen Republik Kongo hat, mit Unterstützung von der Weltgesundheitsorganisation und anderen Partnern, Aktionen unternommen. Ein Team von Ärtzen ohne Grenzen ist geschickt worden, um ein Ebola-Behandlungszentrum zu unterstützen. Man erwartet einen mühsamen Einsatz wegen anhaltender bewaffneter Konflikte. Es wird geschätzt, dass mehr als 1 Millionen Vertriebene in der Region leben.

Ebola ist ein virales hämorrhagisches Fieber. Auf der Website der Weltgesundheitsorganisation erscheinen regelmäßig neue Aktualisierungen über den Ausbruch. Medizinische Teams der  Kongolesischen Behörden, der Weltgesundheitsorganisation und von Ärzte ohne Grenzen befinden sich vor Ort. Das ITM bietet seinen Kongolesischen Partnern wissenschaftliche Unterstützung im Rahmen dieses Ausbruchs.

Alle nicht erforderliche Reisen in die Demokratische Republik Kongo wurden schon vor dem Ebola-Ausbruch vom Außenministerium abgeraten. Reisende, die ins getroffene Gebiet reisen müssen, müssen die geltenden Reisehinweise sorgfältig befolgen.

Das Risiko, dass Ebola auch in Belgien zur Gefahr werden könnte, ist beschränkt, aber wir verfolgen die Entwicklung dieses Ausbruchs. Wir verfolgen die Situation jedes kranken Reisenden in die Tropen mit Vorsicht und treffen die notwendigen hygienemaßnahmen.

Wenn ein Patient Symptome eines viralen hämorrhagischen Fiebers hat, kann letzterer „isoliert“ in einem der zwei Referenzkrankenhäuser (Universitätsklinik Antwerpen und Brüsseler Sint-Pieterskrankenhaus) gepflegt werden. Die WGO erlegt zurzeit keine Einschränkungen hinsichtlich des Personen- und Güterverkehrs aus der Demokratischen Republik Kongo und in die Demokratische Republik Kongo auf.

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